„Und wann kommt das Zweite?“

Die Feiertage hatten es wirklich in sich. Keine Minute verging, an der wir nur zuhause gesessen haben und Pause hatten, am Tag zumindest. Wir hatten viele Besucher, wir haben Besuche gemacht, es gab viel leckeres Essen und viele Geschenke, vor allem für die kleine Maus. Die Zeit war einfach schön, es wurde viel gequatscht und genossen, weil wir wieder alle uns wichtigen Personen gesehen haben. Fast alle zumindest. Und Zoe, die war immer mitten im Geschehen und wie immer einfach bezaubernd. Das war einmal mehr ein Grund für manche die Frage aller Fragen zu stellen. Ich glaube diese Frage war auch die am meisten gestellte Frage an uns im gesamten vergangenen Jahr.

Bereits im Krankenhaus unmittelbar nach der Geburt von Zoe haben mir einige die Frage gestellt, wann das Geschwisterchen geplant sei. Anlass war glaube ich mein Mann, der nach der Geburt in seiner Wolke-7 – Trance gesagt hatte er möchte mindestens noch vier Kinder. Wolke-7-Trance, wie gesagt. Denn heute, fast ein Jahr danach denkt er anders. Natürlich ist es wunderschön ein Baby zu haben, aber auch unglaublich anstrengend. Und wir waren aber gesegnet, wir hatten weder ein Schreibaby noch ein vom Bauchweh geplagtes Kind, sondern wirklich die unkomplizierteste Variante. Aber trotzdem lagen die Nerven das ein oder andere mal blank. Trotzdem musste ich oftmals als „Mombie“ (nicht Zombie, sondern „MOMbie“) den Tag überstehen. Oder den Tag darauf, oder überhaupt alle folgenden Tage der Woche. Natürlich, das ist alles wieder machbar und das wird auch alles früher oder später wieder auf uns zukommen. Doch auch der ökonomische Rahmen muss bedacht werden, denn Kinder kosten natürlich auch etwas Geld, auch wenn wir die gesamte Babyaustattung das nächste Mal wegrechnen können.

So viel vorweg: es wird ein Geschwisterchen für Zoe geben, eines mindestens. Wann, darüber sind wir uns zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht einig. Jetzt wird erstmal wieder gearbeitet, denn das tut mir auch gut. Und die Zeit, die wir alleine mit unserem Schatz haben, die werden wir weiterhin genießen. Ein Wohnungswechsel und ein großer Urlaub steht 2016 bevor und ganz viele wunderbare kleine Aktivitäten. Ich freue mich darauf!

Und noch was: Die Planungsphase steht uns Eltern zu. Würde der gesamte Freundeskreis oder die Verwandtschaft miteinbezogen werden, dann wäre der Überraschungsfaktor gleich null. Und das wär auch langweilig 😉

Wie geht es dabei den anderen Eltern? Habt ihr auch ähnliche Erfahrungsberichte, die ihr dazu teilen könnt? Ich würde mich sehr freuen darüber zu lesen.

In diesem Sinne: schönen Sonntag Euch allen!

 

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