Paaaapaaaa! Paaapaaaa!

Zeit mit Papa, das find ich super! Und zwar so richtig! So oft habe ich ihn ja nicht, er muss ja schließlich arbeiten. Wenn der Papa dann da ist, genießen wir das. Schon in der Früh nach dem Flaschi schaue ich mal ob der Papa auch wach ist. Natürlich nicht, der schläft dann noch tief und fest. Trotzdem freue ich mich, dass er hier ist, und das muss ich ihm auch zeigen. Mit Anschauen alleine wird er nicht wach, deshalb rufe ich mal ganz laut und ein paar Mal hintereinander: Paaapaaaa! Paaaapaaa! Paaapaaaa! Wenn er dann noch nicht zu mir schaut, dann wuschle ich ihm durch die Haare, denn das merkt er bestimmt. Die Mama findet das meistens genauso lustig wie ich. Sie hat mir das eigentlich sogar gelernt, wie auch das Füße kitzeln, wenn er noch schläft.

Irgendwann steht er dann auf, der Papa. Und dann geht der Tag erst so richtig los. Mit ihm darf ich frühstücken, und zwar richtig lecker. Eier, Pancakes, was es eben dann so gibt. Und dann wird gespielt. Mit der Mama ist das lustig, aber mit dem Papa was ganz besonderes.

Mit Papa muss ich immer ganz viel lachen, auch wenn er mich schimpft. Dann schaut er nämlich noch lustiger als sonst. Besonders, wenn Mama in der Arbeit ist und ich mit Papa alleine bin, da fällt uns immer etwas lustiges ein. Und wenn nicht, dann Skypen wir einfach mit der Oma oder dem Onkel, oder Papa spielt mir mit der Gitarre was vor und ich tanze.

Mit Papa darf ich ganz viele Sachen nicht. Ich darf nicht in die Schubladen schauen und sie schon gar nicht ausräumen, ich darf die Teebox von der Mama nicht ausleeren und sortieren, ich darf nicht mit seiner Sporttasche spazieren, ich darf nicht in den Puppenwagen klettern,… und und und. Der Papa hat immer Angst, dass ich mir weh tue. Auch wenn ich das alles schon ganz gut kann, denn bei der Mama, da darf ich das. Aber ich darf auch ganz viele Sachen, die ich bei der Mama nicht darf. Wir schauen Garfield im Fernsehen, Videos am iPad, ich muss Mittag nicht punktgenau schlafen gehen,…. und und und. Papa weiß genau, was mir gefällt.

Doch die Zeit mit Papa vergeht immer ganz schnell. Wenn er in der Arbeit ist und ich ihn vermisse, dann weiß ich schon was zu tun ist: Handy schnappen und ganz laut schreien: Paaapaaaa! Paaaapaaaa! Paaaapaaaaa! Und schon darf ich mit ihm telefonieren. Dann dauert’s auch nicht mehr so lange bis er endlich wieder Zuhause ist. Und ist mir die Zeit mit ihm dann immer noch zu wenig, dann schlüpf ich nach meinem Morgenflaschi einfach noch ein bisschen zu Papa unter die Decke. Denn kuscheln hilft immer.

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