Buchtipp: Völlig fertig und irre glücklich

Dieses Buch erreichte mich vor über einem Jahr, kurz nach der Geburt meiner Tochter. Und zwar in einer Geschenkebox mit brauchbaren Dingen für mein damals neugeborenes Kind. Ich muss sagen genau in dieser Zeit hatte ich es am meisten gebraucht. „Völlig fertig und irre glücklich“ – genauso fühlte ich mich in den ersten Wochen als frischgebackene Mama. Emotional hin- und hergerissen wie ich einige Wochen nach der Geburt war, musste ich bereits beim Titel eine Träne verdrücken.

Die Autorin Okka Rohd schreibt in dem Buch im Tagebuchstil über ihre Schwangerschaft und die ersten Jahre mit ihrer Tochter Fanny. Und das sehr ehrlich und einem oftmals aus der Seele sprechend. Ihr einfacher und lockerer Schreibstil ließ mich die Kaptitel über ihre Schwangerschaft in kurzer Zeit einsaugen. Vom Schwangerschaftstest über das Gespräch mit ihrem Freund bishin zur Geburt – das hatte ich zum Lesezeitpunkt bereits hinter mir. Und vor allem während dem Lesen konnte ich diese Erlebnisse noch einmal persönlich Revue passieren lassen.

Die Kapitel danach waren für mich als Erstlingsmama unglaublich spannend und toll geschrieben. Die ersten gemeinsamen Tage im Wochenbett, das neue gemeinsame Zuhause, das stolze Vorstellen des neuen Erdenbürgers im Familien- und Freundeskreis, die ersten romantischen Stunden mit dem Freund als Eltern, Beziehungsprobleme, Schlafmangel, Nerven wegschmeissen, Stillprobleme, Zahnprobleme – und und und. Die Autorin hatte wirklich alles festgehalten, bis über die ersten Schritten des Kindes hinaus. Natürlich konnte ich mich weit nicht mit allen Situationen identifizieren, denn jede Mama erlebt die erste Zeit individuell. Und jede Mama meistert eine gewisse Situation anders. Aber schon alleine zu wissen, dass es anderen frischgebackenen Mamis mit ihren Gefühlen ähnlich geht ist in gewissen Tagebucheinträgen einfach toll zu lesen.

Vor kurzem habe ich das Buch noch einmal gelesen und musste schmunzeln, weil ich mich bei manchen Kapiteln an meine damalige Gefühlswelt wieder zurück erinnern konnte. Jetzt, über ein Jahr später, frage ich mich nicht mehr wie damals, ob ich das alles schaffen werde. Oder ob ich eine gute Mama bin. Ich kann es bereits fühlen.

Ich kann dieses Buch jeder Mama nur empfehlen, wobei ich es den frischgebackenen noch näher ans Herz legen möchte. Durch den Tagebuchstil kann man das Buch auch gut mit Unterbrechungen lesen und trotzdem nicht den Faden verlieren – so viel Zeit (und Kraft) hat man in der ersten, aufregenden Zeit schließlich auch nicht zum Lesen 😉

Okka Rohd: Völlig fertig und irre glücklich – Meine ersten Jahre als Mutter

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3 Gedanken zu “Buchtipp: Völlig fertig und irre glücklich

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