Ich blogge. Und ich liebe es.

Heute bin ich über eine sehr spannenden Blogparade gestolpert, und zwar ins Leben gerufen von der tollen Bloggerin Noch ne Muddi.

Manchmal bereut sie, dass sie das Bloggen begonnen hat. Und zwar das Bloggen über den Alltag, die Familie und das Leben. Der Mensch wird gläsern, schreibt sie. Ja, das tut er. Aber das tut er bereits seitdem es Facebook und Co. gibt. Denn auch wer nicht bloggt gibt virtuell von sich Preis, der eine mehr, der andere weniger. Hier war die Freundin mit den Freundinnen unterwegs, dort wurde das Eis gegessen, die Nachbarin weilt gerade in London, ein Schulfreund hat sich mit Madame xy verlobt,… Gläsern sind so ziemlich alle Menschen um uns herum. Mit nur wenigen Ausnahmen.

Warum also das Bloggen bereuen, wenn man es bewusst und aus voller Überzeugung tut? Und wenn es ganz viele Interessenten gibt, die sich in ähnliche Lagen befinden und das Leben mitverfolgen? Jeder entscheidet für sich selber was er von sich und seinem Leben Preis gibt und in welcher Form. Ich habe mich für meinen Mamablog entschieden und ärgere mich, warum ich nicht schon viel eher damit angefangen habe. Meine Blogbeiträge sind nicht nur für mich Erinnerungen an meine Erfahrungen als junge Mama, sondern auch wunderschöne Geschichten über die Entwicklungsschritte meiner Tochter. Probleme und andere Hürden inklusive. Auch wenn meine Community noch sehr bescheiden ist freue ich mich über jeden Leser, jedes Kommentar, jeden Tipp von anderen Mamas da draußen. Und umgekehrt lese ich auch gerne, was andere Mamis für Erfahrungen machen. Über das Bloggen bin ich auch auf unglaublich viele tolle Mamas gestolpert, vor denen ich den Hut ziehe. Zwillings-Mamas, Drillings-Mamas, Vollzeit-Mamas, Working-Mamas, Single-Mamas, Mamas, die krank sind oder deren Kinder unter einer Krankheit leiden, ja einfach alles. Mamas die aus tiefster Überzeugung und mit ganzem Herzblut anderen Mamas beraten oder aufbauen wollen, Ratschläge geben oder um Ratschläge bitten, sich austauschen über Beziehungstipps oder Erziehungsfragen – ja alles ist dabei.

Missmutige Menschen wird es auch immer geben. Auch mir gegenüber. Aber was soll ich sagen? Ich mache es gerne. Und nicht aus Langeweile, wie mir manchmal unterstellt wurde. Nein. Witzigerweise lesen diese Personen die Blogbeiträge dann doch. Oder das nicht jeder dieselbe Meinung hat. Dann würden ja auch keine Diskussionen entstehen, die manchmal auch etwas mit sich bringen können: Toleranz und Weitsicht. Und manchmal auch Inspiration. Oder Kopfschütteln, kann auch sein. Alles möglich.

#Regrettingbloggerhood? Hier auf keinen Fall! Macht weiter so, Muttis da draußen!!

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2 Gedanken zu “Ich blogge. Und ich liebe es.

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