One true love – der Papa

Nicht nur heute am Vatertag soll der Papa zu spüren bekommen, dass er ein wichtiger Teil im Leben des Kindes ist. Und zwar genauso wichtig wie die Mama, nur auf einen andere Art und Weise.

Viele Väter knüpfen bereits während der Schwangerschaft eine Bidung mit dem heranwachsenden Baby. Den Bauch streicheln, ihm was erzählen oder vorsingen, damit dem Baby die Stimme vertraut wird. Genauso war es auch in unserem Fall. Die Stimme des Papas wirkte auf meine Tochter sehr entspannend. Er war sozusagen ihr Ruhepol, der sie in den Schlaf schaukeln konnte, sie mit Küsschen übersehen durfte. Mein Mann war verliebt und entzückt von der ersten Minute an als wir unsere Tochter zum ersten Mal im Arm gehalten haben. Und die Liebe war umgekehrt auch von der ersten Minute an da.

Heute, eineinhalb Jahre später, ist Zeit mit dem Papa etwas ganz besonderes. Während er die ersten Wochen rund um die Uhr zuhause war, damit der kleinen Maus ja nichts passiert, ist die Freizeit heute neben der Arbeit leider Mangelware. Deshalb kostet Zoe jede Minute davon aus. Denn mit Papa ist einfach alles lustiger. Der spielt den Kasperl, damit es etwas zu lachen gibt, schießt den Ball schneller und weiter, schaukelt die Maus höher und mit einem lustigen „Hui“, turnt am Spielplatz mit ihr herum und fragt alle drei Minuten nach einem „Küsschen“. Mit Papa kann man eben Pferde stehlen, das weiß meine Tochter ganz genau.

Auch wenn tagsüber und nachts die Mama verlangt wird um ihre Bedürfnisse des Kindes zu stillen, der Papa wird rund um die Uhr vermisst, wenn er mal nicht da ist. Warum ich das weiß? Weil sich die Maus alle paar Minuten nach dem Papa erkundigt. „Der Papa ist in der Arbeit, der kommt später.“ Obwohl sie mir mit einem „Ja“ oder nicken darauf antwortet, folgt die Frage nach dem „Papa?“ kurz darauf wieder. Einfach süß!

Mama-Kind oder Papa-Kind? Auch, wenn man es gerne benennt – und das Kind bestimmt Phasen hat, in denen die Beziehung zu einer der beiden Personen stärker ist als zur anderen – beide Elternteile sind wichtig für das Kind. Die Eltern ergänzen einander. Nur mit beiden an der Seite ist das Kind komplett, als eine Familie.

Das größte Gut, das ein Papa seinem Kind geben kann? Ich denke, da gibt’s nur eine Antwort darauf: Zeit! Und das umso mehr, umso besser – und in jedem Alter. Auch für mich ist das immer noch so. Nicht, dass die Zeit mit der Mama nicht genauso gut wäre – eine Mama ist für gewöhnlich immer da! Die Zeit mit dem Papa, die ist etwas Besonderes, weil sie nämlich nicht immer gegeben ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen Vätern da draußen einen schönen Vatertag!

 

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