Eingewöhnung

Eine Woche Eingewöhnung in die Krabbelgruppe ist bereits vorbei und mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen – es hat unglaublich gut geklappt! Bereits am Montag Nachmittag, nach den ersten paar Stunden, hatte sich die Maus immer nach den Kindern erkundigt. So auch bis heute. Sie ging jeden Morgen gerne hin, setze sich mit ihrem kleinen Rucksack stolz in die Garderobe zu ihren Hausschuhen – mit Vorfreude und einer Portion guten Laune. Doch nicht nur bei uns, auch bei den anderen Kindern funktionierte alles ohne Probleme. Das zeigt mir also, dass es die richtige Entscheidung war. Und, dass ich mein Kind in guten Händen weiß, wenn ich in gut einer Woche wieder für drei Tage die Woche ins Büro fahre.

Sanfte Eingewöhnung. Montag und Dienstag, also die ersten beiden Tage, war ich mit meiner Tochter jeweils gut zweieinhalb Stunden in der Kita. Wir haben gemeinsam die Gruppe kennengelernt: die Kinder, die Mamas, die Pädagoginnen, haben gemeinsam mit den anderen gespielt, gejausnet und Spaß gehabt. Wir haben uns „eingerichtet“ – Zoe’s Garderobenplatz, Regenbekleidung, Wechselkleidung, Windeln und Co. Zoe wollte mich immer wieder neben sich haben oder mich an dem teilhaben lassen, das sie und die anderen Kinder erfahren durften. Die Mama als sicherer Hafen, das traf an beiden Tagen zu. Nach gut drei Stunden war es aber dann auch genug, die Maus war beide Male unglaublich müde von all dem Neuen und Aufregenden.

Nachdem wir Mamas am Dienstag bereits ohne Probleme für ein paar Minuten den Raum verlassen haben, waren wir am Mittwoch dann eine ganze halbe Stunde weg – mit Verabschiedung. Zuerst wollte mich meine Tochter „zum Einkaufen“ begleiten, doch in all der Spieleeuphorie, die in dem Moment herrschte, wurde sie sofort von den anderen Kindern abgelenkt. Als ich zurück kam fand ich die Gruppe am Spielplatz im Garten wieder, mein Kind mittendrin und ohne jegliche Probleme.

Gestern und heute blieb die Maus dann bereits den Vormittag alleine in der Krabbelgruppe. Nach dem Verabschieden habe ich mir morgens noch ein Küsschen geschnappt, bevor ich winkend die Türe hinter mir schloss. Kein Weinen, kein Schimpfen, kein beleidigt sein – nichts. Heute morgen hat sie sogar nach dem Ankommen sofort von meiner Hand losgelassen und die Hand der Pädagogin genommen, Mama und Papa waren von da an sofort unsichtbar.

Auch nächste Woche wird Zoe jeden Vormittag zur Eingewöhnung in die Krabbelgruppe gehen. Damit es ihr nicht zu viel wird, werde ich sie nach dem Mittagessen bereits abholen, so wie es mir die Pädagoginnen empfohlen haben, auch wenn sie in Zukunft drei Tage die Woche bis zum späten Nachmittag bleiben darf. Obwohl es der Maus gefällt, langsam angehen ist für mich dann doch die bessere Variante um sie nicht zu überfordern. Und um auch noch ganz viel von meinem kleinen – großen – Krabbelgruppenkind zu haben. Jetzt wird vor allem erstmal unser wohlverdientes Wochenende genossen – und zwar jede Minute gemeinsam!

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