Ziele (um-)setzen

Kennt ihr das? Eine Woche jagt die nächste, durchgeplant vom Mutter sein und Arbeit, genießend der wenigen freien Stunden, die einem bleiben – ob mit dem Kind und Freunden gemeinsam oder einfach nur zusammen mit dem Mann. Natürlich kennt ihr das. Viel Zeit bleibt neben dem Mama sein einfach nicht übrig. Und damit will ich nicht sagen, dass diejenigen Frauen, die (noch) keine Mütter sind, weniger Stress haben – im Gegenteil. Auch als ich noch kein Kind hatte, verging die Zeit wie im Flug, gestresst von einem 40 Stunden Job und zwei kurzen Tagen Wochenende. So ist das eben. Das ist das Leben, wenn man darin verwurzelt ist und Verantwortung hat. Schlichtweg erwachsen ist.

Ob Mama oder nicht, das Leben ist das, was man daraus macht. Von Stress spricht jeder. Die Kunst liegt darin mit Stress umgehen zu können und das bisschen Freizeit so zu nutzen wie es einem gut tut. Ich mache das, zur Genüge. Doch was im echten Leben, im Alltag zu kurz kommt, das sind meine persönlichen Ziele: die Welt sehen, mich wohltätig zu engagieren, mich persönlich weiterbilden, fit bleiben, ein Buch schreiben,… letzteres habe ich bei Seite 66 vor ein paar Monaten aufgegeben, als ich bemerkt habe ich brauche doch mehr als sechs Stunden Schlaf die Nacht. Als „unmöglich“ abgestempelt habe ich es zwar nicht, aber eben verschoben auf eine „stressfreiere“ Zeit, die mit Sicherheit nie kommen wird.

Die große Frage, die ich mir selbst immer wieder gestellt habe, war: „An welcher Tages- und Nachtzeit soll ich meine Ziele umsetzen können?“ Die Antwort hierfür blieb mir schlichtweg aus, ich kannte sie einfach nicht. Heute weiß ich, es war nur eine fade Ausrede, denn: es gibt die Zeit nur, wenn man sie sich nimmt. Plant. Dafür freischaufelt. Und nicht Woche für Woche verstreichen lässt, ohne etwas dafür zu tun.

Ziele setzen kann jeder. An seinen Zielen arbeiten und sie umsetzen, auch – wenn man es will. Ob Mama oder nicht. Und damit meine ich nicht die Mamas unter uns sollen die Kinder vernachlässigen – nein! Beides ist möglich, zeitgleich. Wochenziele, Monatsziele, Lebensziele, finanzielle Ziele, sportliche Ziele – alles ist möglich. Doch auch nur, wenn man über die Vorstellung hinaus geht und anfängt daran zu arbeiten.

Ziele aussprechen, innerhalb der Familie oder Freunden, das kann für Ansporn sorgen. Eine To-Do Liste oder ein Zeitplan zum Organisieren. Inspirationen holen. Kleine Erfolge feiern. Davon träumen. Träume verwirklichen. Und nicht jede Woche vergeblich darauf zu warten, dass sich etwas von selbst verwirklichen. Der Zeitpunk damit zu starten, der ist schon längst da – spätestens jetzt! Ich wünsche euch einen guten und erfolgreichen Wochenstart morgen!

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