Mama, wo bist du?

Heute war ich bereits etwas früher dran beim Abholen meiner Kleinen. Gut zehn Minuten vor Zwölf betrat ich das Gebäude der Krabbelgruppe, dort traf ich dann gleich auf eine der Betreuerinnen. Gut sei es heute wieder gelaufen, meinte sie. ABER: meine Tochter hatte sich immer nach mir erkundigt, brauchte ihren Bärli und ihren Schnulli sogar im Garten. Geweint hatte sie nicht, aber Spaß hatte sie nur drinnen im Gruppenraum und Turnsaal. Wenige Momente darauf öffnete sich die Türe und mein Kind fiel mir mit einem lauten und traurigen „Maaamaaa, Maaamaaa“ in die Arme.

Sie sei ganz leicht abzulenken, meinte die Pädagogin. Und daran werde sie sich gewöhnen, fügte sie hinzu. *schnief* Denn sie habe mittlerweile verstanden, dass ich wieder komme. In den Garten gehen sie und auch zwei andere Mädchen aus ihrer Gruppe nicht wirklich gerne. Alle drei Gruppen und ihre Pädagoginnen treffen dort im Freien aufeinander, was den Kindern manchmal etwas zu anstrengend sei. Überhaupt, weil sie bereits vorher schon viel gefordert wurden mit Spielen, Herumtoben und Lieder singen.

Ach Schätzchen, wie gerne würde ich Tag und Nacht nur für dich da sein können? Auch wenn die Eingewöhnung eigentlich gut läuft – das „eigentlich“, das heute dazu kam, beunruhigt mich etwas.

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