Zeit schenken im Advent

Für mich ist die Adventszeit eine der schönsten Zeiten des Jahres, vor allem seitdem ich sie mit meiner Tochter genießen kann. Doch genau diese Zeit gilt neben der Arbeit und den Alltagsverpflichtungen auch als die stressigste Zeit, weswegen ich bewusst etwas runterschraube damit wir uns auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen können. Zeit, das wohl schönste Gut, dass man seiner Familie schenken kann, vor allem auch in der Weihnachtszeit.

Der lebendig gewordene riesen Sandmann, so würde ihn wohl meine Tochter beschreiben, den Nikolaus. „Lustig, lustig, tralalalala, bald ist Nikolausabend da“ haben wir tagelang durch die Wohnung geträllert und uns so auf den Nikolausbesuch im Kindergarten vorbereitet. Der Held der Vorweihnachtszeit, der ist und bleibt seitdem wohl der Nikolo. Die Schokolade, die sie von ihm bekommen hat, die ist schwer zu toppen, denn dafür ist sie ihm heute noch dankbar.

Adventskalender. Jeden Tag ein neues kleines Sackerl aufzumachen, das war auch heute, am 8. Tag wieder eine Challenge. Zu aufgeregt, was morgen drin sein wird, kommt täglich wieder die Frage, ob sie nicht auch ins nächste reinschauen darf. Ein absolutes Highlight für Kinder, und jeden Tag eine Riesenfreude für mich als Mama. Denn sogar wenn ein Müsliriegel die Ausbeute ist, von meiner Tochter gibt’s täglich ein „Wooooow“.

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne das Besuchen von Adventmärkten? Die Lichter, die an den wunderbar geschmückten Ständen und in den Augen meiner Tochter leuchten. Der leckere Punsch und die Maroni, die uns aufwärmen. Karusell, Weihnachtszug, Tierkrippen, Kinderlachen, Weihnachtsmusik und das alles in einer wohltuenden Atmosphäre, die groß und klein genießen. Ich kann dieses Jahr gar nicht genug davon kriegen, meine Tochter übrigens auch nicht.

Kekse backen. Weil sie uns allen so wunderbar geschmeckt haben sind unsere Keksdosen mittlerweile bereits leer. Deshalb gehen wir am Wochenende wohl in die zweite Runde, denn auch dafür muss Zeit sein. Ausstechen, Teig batzen und nebenbei die ersten aus dem Ofen kommenden Kekse gleich vernaschen – ich freue mich heute schon wieder darauf. Auch wenn wir danach wieder das Mehl in der gesamten Wohnung verteilt haben werden, die vollen Bäuche und der Spaßfaktor sind es wert.

Weihnachtsgeschenke aussuchen. Dieses Jahr feiern wir das zweite Weihnachten mit unserer Tochter. Seitdem es sie gibt hat das Thema Geschenke einen ganz anderen Stellenwert. Vorher haben mein Mann und ich uns nicht viel daraus gemacht, uns manchmal sogar abgemacht gar nichts geschenkt, was für uns beide vollkommen in Ordnung war. Doch mit Kind gehören Geschenke dann doch dazu und bereits das Aussuchen bereitet eine riesen Freude. Sich vorzustellen, was passiert wenn sie es das erste Mal sehen wird – das wird ein riesen „Woooow“, ich kann es kaum erwarten. Auch meinen Mann zu beschenken gehört für mich nun dazu, umgekehrt auch. Nicht, weil wir materialistisch sind, sondern weil uns mit Zoe das Weihnachtsfieber gepackt hat. Und, weil es seitdem es sie gibt 150 Millionen mehr Gründe gibt einander für das vergangene Jahr „Danke“ zu sagen.

 

 

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