10 Weihnachtswünsche einer Mama

Alle 24 Sackerl des Adventkalenders sind bereits leer, die Geschenke gut verpackt, der Christbaum geschmückt und die Wohnung vorgeputzt. Genau so wie sich meine Tochter auf den heutigen heiligen Abend freut, genau so tue ich es auch. Weihnachten, das wohl schönste Fest des Jahres. Die Laune ist bei jedem Top, die Vorfreude groß. Glücklichkeit und Zufriedenheit überstrahlen alles, bei den Großen wie bei den Kleinen. Vor allem, weil letzteren doch so einiges an Wünschen erfüllt wird.

Auch wir Mamas haben Wünsche, die wir das ganze Jahr hinten an stellen. Und mit hinten anstellen meine ich meist wirklich gaaaanz hinten. Normal, ich weiß. Und manchmal auch unsere eigene Schuld. Ein Mama-Ding eben. Zuerst kommen die Kinder, dann der Partner, dann die Arbeit… dann mal längere Schlafpausen, und ach ja, da war ja noch was… . Weihnachtswünsche einer Mama, die können da schon mal ganz schön bescheiden ausfallen… lest selbst.

1.) Einmal im Monat erst zum gedeckten Mittagstisch aufzustehen, wohl einer meiner Lieblingswünsche. Und zwar wirklich erst zum Mittagessen. Immer wenn es bei uns heißt die Mama darf mal ausschlafen, bekomme ich spätestens um acht Uhr Besuch von meinen beiden Lieblingen, und dem Kater im Schlepptau.

2.) Dass das Kind an Bürotagen erst aufsteht, wenn Mama mit Duschen und Anziehen fertig ist. An Morgen wie diesen eins nach dem anderen machen zu können, das wäre mal was.

3.) Nach dem Anziehen ist vor dem Anziehen. Flecken bitte erst am späten Nachmittag, vor allem auf Mamas Klamotten.

4.) Thema Essen. Mann, wäre das toll, wenn Mann und Kind sich genauso wie ich über einen Spinatstrudel zum Abendessen freuen würden. Oder sonst so manch andere leckere Speisen, von denen ich das ganze Jahr über nur träumen kann.

5.) Pärchenzeit. Auch wenn wir nur Zuhause rumsitzen und das Kind im Nebenzimmer schläft. Und wenn dann noch mal die Oma miteinspringt, hat ein Abend die optimalen Voraussetzungen.

6.) Ein sich selbst reinigender Haushalt – genial, aber unmöglich. Noch einfacher wäre es, wenn am Abend einfach ratzfatz von Klein und Groß mit angepackt wird um das Chaos zu beseitigen. Optimalerweise auch vor dem Mittagsschlaf 😉

7.) Wäscheberge reduzieren. Oder wenigstens immer an den richtigen Stellen in der Wohnung zurückzulassen.

8.) Anstatt „Maaaamaaa“ mitten in der Nacht auch mal „Paaaaapaaaa“ zu schreien.

9.) Die „Ordnungsregel“ des Familienbettes beachten: jeder Schläfer darin hat seinen Platz. Und seine Decke. Dieser Appell geht auch an den Kater, der sich hin und wieder den Weg in das Schlafzimmer bahnt.

10.) Ladiesnights, oh yeah! Bitte noch mehr von dieser Sorte.

All das klingt amüsant und wäre noch on the top, denn eigentlich dürfen wir uns bereits wunschlos glücklich schätzen: mit der Familie, den Freunden, unser aller Gesundheit und alledem, was wir im Leben zum Leben haben. Ganz egal, wann uns die Kinder morgens aufwecken, oder ob sich der Kater mit einem den Kopfpolster teilt, oder es doch wieder Lasagne anstatt Spinat gibt. Oder der Wäschehaufen hinter der Tür anstatt im Wäschekorb darauf wartet, in die Waschmaschine zu wandern. All das ist nebensächlich, denn was wirklich zählt, das ist die Familie, so auch meine – die mir zwar nicht jeden Wunsch von den Augen abliest, mich aber dennoch täglich aufs Neue glücklich macht. Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

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