Wegen einer Erkältung zum Arzt?

Pünktlich zum Start in unser verlängertes Wochenende wurde meine Tochter krank. Ein Klassiker. So ist sie Donnerstag morgen, an unserem ersten freien Tag bereits mit einem ordentlichen Husten aufgewacht, während die Nase im Minutentakt lief. Der Appetit war fast zur Gänze weg, ebenso die Motivation und Spielefreude. Wir sagten also alles ab, was wir uns vorgenommen hatten und blieben Zuhause. Vorbeugend ruhen, damit nicht noch mehr ausbricht. Denkste. Es folgte die erste fiebrige Nacht, von Freitag auf Samstag die zweite. Heute morgen saßen wir dann beim Arzt. Diagnose: leichte Mittelohrentzündung zusammen mit einem grippaler Infekt.

Wären wir bereits Freitag zum Arzt gegangen, hätten wir früher dagegen handeln können. Doch ich war mir sicher mein Kind sei einfach ordentlich erkältet und ließ die Hausapotheke zum Einsatz kommen. Essigpatscherl und Fiebersaft in der Nacht, Nasenspray, Tee und Hustensaft am Tag. Warm anziehen und Brust eincremen sowieso. Sie fasste sich weder ans Ohr, noch klagte sie über andere Beschwerden. Ob ihr der Husten weh tue, diese Frage stellte ich ihr mit Sicherheit an die hundert Mal. Ebenso ob das Trinken weh tut. Nein, meinte sie stets, nichts. Und so glaubte ich meiner Zweijährigen.

3 Gedanken zu “Wegen einer Erkältung zum Arzt?

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