Papa den Vorrang lassen

„Lass mich ihr auch mal was Gutes tun!“, bat mich mein Mann diese Woche und meinte damit, dass er derjenige sein möchte, der mit unserer Tochter am späten Nachmittag den Schokoladepudding teilt. Normalerweise war es so, dass ich während meiner Kaffeepause auch eine Kleinigkeit mit der Maus genascht habe. Wenn Papa dann nach Hause kam hieß es „sie hat schon und sie darf nicht mehr – und überhaupt gibt es bald Abendessen“. Dessen war ich mir eigentlich nie so richtig bewusst. Und umso dankbarer bin ich, dass der Papa sich nun zu Wort gemeldet hat.

Nun geht es dabei nicht nur um Naschereien. Das Kind hat den Papa ja nicht weniger lieb, nur weil es nicht mit ihm naschen kann, nein. Es geht vielmehr um das Papa-Tochter-Ding, dass aufgrund der Vollzeitarbeit der meisten Papas noch viel bedeutsamer ist, so auch für meinen Mann. Die wenigen Stunden, die Papa und Kind am Tag bleiben, die sollen besonders sein. Nicht nur Abendessen und dann fertig machen zum Schlafen gehen, auch wenn es die Zeit so besagen würde. Eine halbe Stunde hin oder her, was macht das schon? Für die Papas vielleicht eine ganze Menge, ebenso für die Kinder. Und, nicht alles soll die Mama schaukeln (müssen). „Mami hier, Mami da“ – lasst doch mal die Papas ran! Diese Ansage gilt auch für mich, ganz klar. Denn Pyjama anziehen und Zähne putzen kann mit Papa genau so lustig sein wie mit der Mama, wenn nicht sogar lustiger.

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