Putzen mit Kleinkind

Heute war definitiv einer dieser Supersamstag-Vormittage. Waschmaschine Nummer 3 ist soeben gestartet worden, die Betten sind frisch überzogen, das Bad so sauber wie schon lange nicht mehr und der Boden Krümmel- und Fleckenfrei. Nein, mein Kind war heute nicht auswärts und wurde auch von niemanden bespaßt. Papa ist in der Arbeit, wir beide und der Kater haben das alles gemeistert und dabei auch Megaspaß gehabt.

Meine Zweijährige wurde mit Aufgaben beschäftigt. Während ich die Betten abgezogen habe, war die Maus nicht nur damit beschäftigt die schmutzige Wäsche in der Küche zu verteilen, sondern auch damit sie nach Farben zu sortieren. Und weil wir aktuell auch gerne jede Farbe benennen hat das Ganze auch gut geklappt, auch wenn der Wäscheberg danach zum Reinspringen verlockt hat. Erste Waschmaschine voll gemacht, die Maus durfte sie einstellen und einschalten – das wohl aufregendste Drücken und Piepsen überhaupt. Der Staubwedel, das wohl lustigste Instrument in unserem Haushalt. Und während die Maus den Staub von jeglichem Einrichtungsstück (ja, jedes – sogar von der Toilette 😉 ) gewischt hat, konnte ich die Betten und Couch und alles rund herum absaugen. „Super machst du das!“, „Wenn ich dich nicht hätte!“, „Toll wie brav du der Mama hilfst!“ – und schon wurde fleissig weitergemacht. Und weil die Maus dann nur mehr von Sessel zu Sessel klettern sollte, weil der Boden voll heißer Lava war – und sie bei jedem lustigen „Nicht runtersteigen“ einen Lachkrampf bekam, konnte ich den Boden auch noch wischen.

Der Boden war also sauber, die Betten überzogen, die erste Waschmaschinen Ladung aufgehängt. Es war Jausenzeit, um die Kräfte wieder aufzutanken. Um die Kleine danach von ihrem Putzwahn zu entlasten, folgte eine weitere Aufgabe: Der Sandmann hat Hunger, er braucht ein Fläschchen. In den dreißig Minuten, in denen die Maus dann damit beschäftigt war den Sandmann zu versorgen und ihm die Windeln zu wechseln, konnte ich in Highspeed Tempo das Bad putzen, bis Waschmaschine Nummer zwei zum Aufhängen fertig wurde. Freiwillig war die Maus dann wieder mit am Start: „Mama, i helf dir!“ Und wir trällerten dabei ein Lied nach dem anderen.

Gute 2 1/2 Stunden später konnte die Wohnung sich wieder sehen lassen, ebenso unsere Laune. Wir sind eben ein Dreamteam, wir beide. Mit einigen Ideen und ganz viel Aufmerksamkeit hilft die Maus eben gerne mit, auch wenn mir dabei manchmal die Puste ausgeht 😉

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