Wenn Kinder wie die Großen sein wollen: Die 6 lustigsten Nachahmungsmomente

Schon die Kleinsten unter uns beobachten die Welt um sich herum und lernen dadurch, wie sich Geschwister und Eltern darin verhalten. Wie funktioniert das Essen? Den Löffel also zum Mund führen, den Mund aber doch besser dabei aufmachen. Im Badezimmer: Mit Wattestäbchen kann man die Ohren sauber machen, mit Zugabe von Duschgel kommt der Badeschaum ganz von alleine. Die Kleinen lernen schnell, vor allem die Dinge, die sie täglich im Alltag mit den Eltern sehen. Genau so soll es sein, und doch gibt es immer wieder wunderbar lustige Augenblicke, in denen das mit der Nachahmung doch nicht ganz so geklappt hat, wie sich das Kind vorher vorgestellt hat. Hier die amüsantesten Nachahmungsmomente meiner Tochter in den letzten zweieinhalb Jahren…

  1. Kater füttern. Wir lieben unseren Simba, und so tut es auch meine Tochter. So kommt es, dass wir morgens nach dem Aufstehen gemeinsam den Kater füttern, sogar noch bevor wir frühstücken, denn der kleine Kerl kann ganz schön lästig sein wenn er hungrig wird. Ich gebe das Essen in seinen Napf, meine Tochter serviert es ihm, so der tägliche Ablauf. Eines Morgens kam es, dass ich so müde war und meine Tochter noch vor meinem Mann und mir aufstand, in die Küche spazierte und dort den hungrigen Kater vorfand. Sie habe Simba gefüttert, meinte sie stolz als sie wieder bei uns im Schlafzimmer stand. Und so war es auch, nur dass der Fressnapf des Katers komplett überquillte und er sich in seinem Trockenfutter regelrecht suhlte. Happy, das war er, keine Frage, doch das mit dem 5kg Trockenfuttersack habe ich mir danach schnell wieder abgewöhnt…
  2. Haare frisieren, Zähne putzen, Eincremen sind alles Dinge, die ich täglich gemeinsam mit meiner Tochter im Badezimmer mache und was sie mittlerweile auch schon gut alleine machen kann. Ebenso das Eincremen, das vorher meistens eher der Fliesenbemalung im Bad diente. Und dann gibt es da noch die Dinge, die nur Mama im Badezimmer macht: Mascara, Eyeline, Beine rasieren, Nägel lackieren, und und und. Nichts für eine Zweijährige, und doch ist es hochinteressant. Und weil es sie so gibt, die Momente der elterlichen Unachtsamkeit, kam der Tag an dem meine Tochter alleine im Bad etwas fand, dass normalerweise auch NUR der Mama gehört: das flüssige Make-up. Während ich also in der Küche beschäftigt war, hatte die Maus ihre Gelegenheit genutzt. Was ich vorfand? Ein gebräuntes Kindergesicht, dass danach liebend gerne in die Badewanne ging. Ich muss heute noch bei dem Gedanken lachen…
  3. „Eins, zwei, drei: lachen!“ „Mama, herschauen, Foto!“ Und dabei wedelt sie mit dem Handy ständig vor meinem Gesicht, so wie ich es umgekehrt auch mache. Doch wie die Maus in nur wenigen Sekunden 30 Fotos von mir machen kann ohne dabei überhaupt auf den Display des Handys zu schauen, ist mir ein Rätsel, und wunderbar mitanzusehen.
  4. Verstecken spielen, eine der Lieblingsbeschäftigungen meiner Tochter. Sich schlapp lachen, wenn ich durch das Wohnzimmer schleiche und dabei mit mir selber einen Monolog halte („Na wo ist denn die Zoe? Ich finde mein Kind nicht mehr!“), das kann sie, während die Beine unter dem Vorhang hervorschauen. Und ist es dann mal meine Zeit mich zu verstecken, dann tut sie das genau so – ihre nachgeahmten Monologe sind dabei ein Knaller. „Na wo ist denn die Mama? Ich finde meine Mama nicht mehr. Ich glaube die Mama ist einkaufen!“ Oder aber „Ich glaube die Mama ist gaga!“ Es ist immer wieder herrlich!
  5. Apropos Gaga, eine Knaller-Geschichte. Die Maus geht also mittlerweile gerne auf ihr Töpfchen, auch wenn sie wenn wir unterwegs sind eine Windel trägt. Nachdem sie pipi macht, wird das Töpfchen entweder in der Badewanne oder im Waschbecken ausgewaschen, größeres wird natürlich in die Toilette gekippt. Das hatte die Maus dann neulich wohl verwechselt, als ich das Gaga in der Badewanne wiederfand…
  6.  Die Puppenmama chauffiert ihre Puppe im kleinen Wagen durch die Wohnung. Die Puppe weint, meint meine Tochter zu mir. Sie möchte ein Flaschi, weil sie müde ist. Auf dem Weg ins Kinderzimmer schnappt sich die Maus eines ihrer kleinen Flaschis aus der Küche, um dann der Puppe in ihrem Bettchen ein Fläschchen zu geben. Wenige Momente später wird die Puppe wieder durch die Wohnung gefahren, bis sie wieder „weint“. „Ohje, ich glaube deine Puppe ist hungrig und braucht noch ein Fläschchen!“, sage ich also zu meiner Tochter, während ich weiter im Wohnzimmer die Wäsche zusammenlege. Nach einem „Oh ooooh“ finde ich meine Tochter und ihre Puppe inmitten des gesamten Milchpulvers auf dem Küchenboden wieder – auch wenn von einem echten Fläschchen nie die Rede war 😉

Na, was habt ihr für Geschichten auf Lager? Ich freue mich darauf!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s