Einer der wichtigsten Tage im Jahr ist der Geburtstag des eigenen Kindes, für mich sogar DER wichtigste Tag – und zwar nicht nur für meine Tochter, sondern vor allem auch für mich als Mama. Und genau deshalb gehört dieser besondere Tag des schönsten eigenen Wunders gebührend gefeiert – egal ob das Kind eins, zwei, sieben oder elf Jahre alt wird.

So herrschte auch bei uns gestern Partyalarm: unser kleines Mäuschen wurde drei Jahre alt, was wir mit ihren und unseren liebsten Freunden gefeiert haben. Das Fazit: die Maus strahlte den gesamten Nachmittag, so glücklich war sie an ihrem großen Ehrentag. Trotz zu kurzem Mittagsschlaf und der großen Aufregung hielt sie bis zum Schluss durch und verabschiedete jeden ihrer Gäste nur ungern. Die Geschenke waren hierbei nebensächlich, denn es waren die Freunde und das gemeinsame Feiern, das zählte.

Vorbereitungen. Ob Mottoparty, Veranstaltungsort, Dekoration, Torte und Co.: Die Vorbereitung für diesen speziellen Ehrentages ist die halbe Miete, vor allem wenn man sich nicht am Vormittag davor abhetzen will mit all den vielen To Do’s, die es dafür benötigt um die Feier für den Nachwuchs perfekt zu machen. Stress und schlechte Stimmung braucht niemand während der Partyvorbereitungen, zudem hat das Geburtstagskind ja bereits am Vormittag Geburtstag und soll sich nicht fünf Stunden alleine beschäftigen müssen. Deshalb haben mein Mann und ich so vieles wie möglich bereits am Abend davor erledigt, sodass nur mehr die Luftballone und Luftschlangen am Tag der Party angebracht werden mussten, ebenso das Zubereiten der Brötchen.

Essen. Was wäre eine Geburtstagsfeier ohne eine leckere Torte? Weil die Maus mit ihren drei Jahren bereits selber genau weiß, was ihr schmeckt und was sie mag, habe ich sie einfach danach gefragt. Es wurde ein Smarties-Schoko-Kuchen, den die sie aus einigen Kuchen- und Tortenbilder selbst ausgwählt hat und ein paar Snips und Salzbrezel für Zwischendurch. Die Hauptsache ist doch, dass es den Kindern schmeckt und niemand die Party hungrig verlassen muss – vor allem bei den Kleinen ist das so eine Sache, die einfache Kuchen für gewöhnlich der aufwändigen Torte vorziehen. Für die Erwachsenen gab es noch eine separate Torte, ebenso ein paar Brötchen und Naschereien.

Kinderparty mit Begleitpersonen. Es heißt ja immer man solle so viele Kinder einladen, wie das Kind alt wird. Eine gute Faustregel, muss ich schon sagen – und doch war diese Regel auch heuer wieder unmöglich einzuhalten. Ob mit drei oder sieben Kindern, laut wird der Nachmittag sowieso – also besser gar nicht erst vorher aussortieren. Wenn die Mamas mit dabei sind gibt es nicht nur einen netten Mama-Plausch zwischendurch, sondern auch genügend Aufpasser zum Abwechseln. Ebenso Dank des Papas, der Oma und den liebsten kinderlosen Freunden, die natürlich bei einem solchen Event auch nicht fehlen dürfen. Denn an diesem Tag darf man ruhig feiern, und das mit all den liebsten Menschen auf dieser Welt.

Partylänge. Dreijährige sind schneller k.o. wie Fünfjährige, das ist klar. Deshalb kann man die Partylänge einfach von den Kindern abhängig machen. Unsere Maus, die sowieso zur Gattung „Kleine Partyqueens“ gehört, hat mit langen Spielenachmittagen, die über drei oder vier Stunden hinausgehen für gewöhnlich kein Problem. So auch nicht heute, nach einem nur 30-minütigen Powernap am Mittag zuvor. Die Zwerge, die vorher bereits müde waren, haben die Party bereits früher verlassen – Dank der Mamas, die ebenso da waren ist das ja kein Problem.

Spiele. Auch wenn eventuell bereits Spiele wie „Die Reise nach Jerusalem“ möglich gewesen wären, haben wir die Partygäste unserer dreijährigen Maus gestern damit verschont. Warum? Weil sie ab dem Zeitpunkt des Betretens unseres Zuhauses allesamt zu aufgedreht waren und nach dem Kuchen essen nur mehr Raum zum Freispielen und Ausprobieren suchten. Auch hier ist es wohl am einfachsten sich in der Situation auf die Bedürfnisse der Kinder einzustellen. Doch ein, zwei Spiele in petto zu wissen kann niemals schaden – und wenn es nur ein gemeinsames Verstecken spielen ist.

Musik. Ist bei sieben Kindern im Haus komplett überbewertet, denn hören tut man sie sowieso nicht 😉 Doch ein „Happy Birthday“ mit allen in den verschiedensten Tonlagen zu trällern ist für das Geburtstagskind unbezahlbar.

Auch wenn mein Mann und ich nach der Feier ebenso gerädert waren wie das Geburtstagskind selbst, war das mit Sicherheit nicht der letzte Kindergeburtstag, den wir zusammen mit ihr feierten – denn diese Kinderaugen von gestern Nachmittag möchte ich niemals missen.

Posted by:Steffi

Herzlich Willkommen auf meinem persönlichen Mamablog! Hier schreibe ich, Steffi (29) über das Kinderglück mit meiner dreijährigen Tochter, arbeiten als Mama und ganz viel Alltagskram. Viel Spaß beim Lesen!

2 Antworten auf „Geburtstagsparty für Dreijährige

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