Von Ferien- auf Alltagsmodus umswitchen

Wir haben diese Woche zu hadern gehabt, definitiv – und zwar mit den „Nachwirkungen“ unserer zweiwöchigen Weihnachtsferien. Feiertage, Geburtstag, Silvester, Besuche, die ersten Skiversuche, Rodeln und andere Erlebnisse ließen uns vierzehn Tage komplett aus dem Alltag ausbrechen. Während ein unvergesslicher Familienaugenblick den nächsten jagte, ging unser eigentlich guter und hart erarbeitete Rhythmus immer mehr verloren. So ist das eben, wenn man Ferien hat – bei uns zumindest.

Schlafen. Der Mittagsschlaf wurde in den Ferien erlebnisbedingt meist etwas nach hinter verlegt, die abendliche zu-Bett-Geh-Zeit somit ausgeweitet, und zwar bis in die Puppen. Für uns überhaupt kein Problem, denn die Maus war liebend gerne bis zehn (oder länger) um uns herum, was wir auch genossen haben – gefolgt vom gemeinsamen langen Ausschlafen am nächsten Tag. Gemeinsame Zeit und späteres Aufstehen, zwei Fliegen mit einer Klappe also. So standen wir meist gegen neun Uhr auf, bis wir die Skipiste oder andere Destinationen erreicht haben war es dann schon kurz vor Mittag. Powernap um 15 Uhr und so konnte es den Rest des Nachmittages und Abends weitergehen. Diesen Schlafrhythmus wieder zu normalisieren ist hart, aber anscheinend machbar. Anscheinend. Mittagsschlaf einfach auslassen damit das Kind am Sonntag Abend früher schlafen geht? Fehlanzeige, der (Nach-)Mittagsschlaf wurde eingefordert. So gingen wir also bereits am Sonntag zu spät ins Bett und mussten am Montag alle zu früh aufstehen – eine raunzige und anhängliche Maus war die Folge, der Abschied im Kindergarten ebenso bescheiden. Hatte doch alles so gut funktioniert vor den Ferien. Zweistündiger Mittagsschlaf in der Krabbelgruppe und das Rad drehte sich weiter.

Plötzlich wieder alleine. War es doch so schön gemeinsam als Familie diese zwei Wochen zu genießen. Tag für Tag, Nacht für Nacht, genauso wie wir es alle gern haben. Die wenigen Alleingänge von Mama und Papa wurden nur ungern geduldet, weshalb es auch nicht sehr viele gab. Nicht weiter schlimm, denn wir wollten ja GEMEINSAM Kräfte tanken für’s neue Jahr. Doch dann war plötzlich der vergangene Montag da und die gemeinsame Zeit vorbei. Ich musste wieder in die Arbeit, die Maus wieder in die Krabbelgruppe. Trennungsschmerz nach zwei Wochen zusammen sein fühlte sich bei uns an wie am ersten Tag. „Mama, bitte nicht arbeiten fahren!““Mama, ich will nicht in den Kindergarten.“ „Bleib‘ bei mir!“ „Ich will daheim bleiben!“ „Ich will hier nicht schlafen gehen!“ Wir wünschen uns die Ferien zurück!

Der liebsten Kindergartenfreundin und der warmherzigen Pädagoginnen sei Dank: die Tage wurden besser, auch wenn die Abende davor nicht unbedingt kürzer wurden. Wir haben Highlights gesetzt: gemeinsames Kuchen backen, das Nachfeiern vom Geburtstag im Kindergarten, ebenso reichlich Zeit danach um zu spielen und zusammen zu sein – Omabesuche und gemeinsames Einschlafen inklusive.

Die erste Woche ist geschafft, wenn auch mit ganz vielen Gummibärlis und den ein oder anderen Bauchschmerzen der Mama. Der Winterspaß hat uns nun wieder, denn wir haben frei, und das wieder alle gemeinsam so wie wir es am liebsten haben. Und doch hoffe ich, dass wir dieses Mal einfacher in die kommende Woche starten – wir arbeiten jedenfalls daran, vor allem an den Schlafenszeiten 😉

In diesem Sinne: ein schönes Wochenende Euch allen!

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