Peppa Wutz und der Kindermund

Nichts ist bei uns aktuell angesagter als die kleine Peppa und ihre Schweinchenfamilie. Die Folgen könnten für meine Maus nicht spannender sein, die bereits in den Geschichten mitzuleben scheint. So nennt sie meinen Mann und mich spaßhalber manchmal „Mama Wutz“ und „Papa Wutz“, denkt bei jedem kleinen Kind gleich an Schorsch und seinen Dinosaurier und spricht bei Regen sofort von der „Matschepampe“. Und wie heißt es doch so schön: mitgehangen, mitgefangen – so habe auch ich mittlerweile so ziemlich alle Folgen studiert und könnte mit meiner Tochter stundenlang über die Wutz-Familie plaudern.

Und weil die Maus heute sogar am Weg zum Schwimmbad nichts anderes als Peppa im Kopf hatte, hier die lustigsten Gespräche mit ihr über die Wutz-Familie.

 

Ich: „Wenn ich „Mama Wutz“ bin und der Papa „Papa Wutz“, dann musst du wohl „Peppa“ sein?!“ 

Zoe: „Nein Mama, ich bin doch „Zoe Wutz“.“

 

Zoe: „Wenn der Schorsch nicht brav ist, dann bekommt er keinen Schokokuchen!“

Ich: „Und wenn du nicht brav bist, bekommst du dann auch keinen Schokokuchen?“

Zoe: „Ich schon, ich bin ja die Zoe.“

 

Zoe: „Der Schorsch mag keinen Salat, ihm schmeckt nur Kuchen.“

Ich: „Isst du denn gerne Salat?“

Zoe: „Ich liebe Gurke – und Kuchen!“

 

Während wir eine Folge ansehen, in der es regnet..

Zoe: „Mama, der Himmel ist nicht mehr da!“

Ich: „Sicher ist er da, er ist nur nicht blau sondern grau, weil das Wetter so schlecht ist.“

Zoe: „Ach so. Aber wenn der Himmel nicht mehr da ist, dann muss die Peppa schlafen gehen, weil es dunkel ist.“

 

Zoe: „Mama, der Papa von der Peppa hat einen großen Bauch. So wie mein Opa!“

 

Zoe lacht beim Fernsehen. Ich: „Was ist denn so lustig?“

Zoe: „Schorsch hat „Hatschi“ gemacht. Das war so laut und dann hat er gleich noch mal „Hatschi“ gemacht. So lustig!“

 

Der Freund von Zoe ist auf Besuch und will mit ihrem Roller fahren. Mein Mann sagt ihm er dürfe nur mit dem Roller fahren, wenn er auch den Helm unserer Tochter aufsetzt. Zoe zu ihrem Freund: „Du musst den Helm aufsetzen, weil wenn du hinfällst dann tust du dir weh und wir müssen Doktor Braunbär anrufen!“  

 

Einer der Wutz-Familie grunzt. Zoe: „Was war das für ein Geräusch jetzt?“ 

Ich: „Der hat gegrunzt, das machen ja die Schweinchen.“ 

Zoe: „Wie (p)furzen.“

 

… Ich werde in Zukunft wirklich alle diese Aussagen aufschreiben. Ach Kindermund, wie ich ihn liebe.

 

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Den Alltag mit Kinderaugen sehen

Es ist einmal mehr ein unglaublicher Stress am frühen Morgen, der sich durch den gesamten Tag zieht. Die Mama, ausgelaugt von der Arbeit und den Kindern, kann den vergangenen Tag nur mit einem einzigen Wort beschreiben: schrecklich! Wären da nicht die Kinder, die Mama’s schrecklichen Tag als ein wunderbar schönes Erlebnis empfunden haben. Liebe Mamas, es muss nicht immer alles tip-top laufen um unsere Kinder glücklich zu machen! Solltet ihr dieser Meinung sein, einfach einen Gang herunterschalten, denn die Kinder sind es, die uns an unseren schrecklichsten Tagen immer noch am Tollsten finden! Seht selbst, ich bin gerührt…

Wenn das Christkind den Weihnachtsbaum schon eine Woche vorher liefert

*Die Welt mit Kinderaugen sehen

Auch wenn heute noch nicht Heilig Abend ist, unser Christbaum steht schon im Wohnzimmer bereit. Das Christkind hat eben auch viel zu tun, wenn sie allen Menschen auf der Welt den Christbaum schmücken muss. Auch wenn sie bestimmt Helferlein hat, wie soll sich das in nur einer Nacht überhaupt ausgehen? Um das Christkind ein bisschen zu entlasten war der Papa gestern einen Weihnachtsbaum besorgen. Er hat ihn in das Wohnzimmer gestellt, den Weihnachtsschmuck aus dem Keller geholt und alles für das Christkind vorbereitet. Die Mama ließ dann in der Nacht auf heute das Wohnzimmerfenster einen kleinen Spalt offen, sollte das Christkind bereits Zeit haben unseren Baum zu schmücken. Heute morgen als ich dann aufgestanden bin da war er dann da: der wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum. Und es lagen sogar bereits zwei Geschenke unter dem Baum. Für Brandon und Liam, meine beiden Freunde. Da hat das Christkind also genau gewusst, dass wir sie heute besuchen fahren und vor Weihnachten nicht mehr sehen werden. Wahrscheinlich hat die Mama ihm das verraten, dem lieben Christkind. Lustigerweise hat das Christkind sich wohl im Baum verfangen, denn eine blonde Locke von ihm hängt auch auf dem Baum. Vom Simba wird die Locke wohl nicht sein, sonst wären die Haare wohl viel kürzer und mehr orange. Der Simba, der hat sich auch sehr über den Baum gefreut, Mama musste sogar schon mit ihm schimpfen. Die Kugeln müssen eben auf dem Baum bleiben, sonst hat das Christkind ja umsonst gearbeitet.

Ich habe das Christkind nicht gesehen, weil ich bei der Mama im Bett gekuschelt habe als es da war. Doch ich glaube einmal muss es noch kommen, um die restlichen Geschenke zu bringen. Mama meinte, dass das wohl erst am Freitag in der Nacht sein wird, oder vielleicht erst am Samstag. Wenn ich es im Wohnzimmer treffe, dann sage ich auf jeden Fall „Hallo liebes Christkind!“, das habe ich der Mama schon gesagt. Und natürlich vielen Dank für die Schokolade, die es auf den Baum gehängt hat. Woher es das nun wieder gewusst hat, dass ich so gerne Schokolade esse?

Hallo Nikolaus!

*Die Welt mit Kinderaugen sehen

Am Dienstag hat uns der Nikolaus im Kindergarten besucht. Ich wusste das, denn die Betreuerinnen haben uns schon ein paar Tage immer wieder davon erzählt. „Der Nikolaus kommt.“ Und damit wir dem Nikolaus eine Freude machen können haben wir Lieder gelernt, die wir ihn vorsingen sollten. Und kleine Nikoläuse gebastelt.

„Der Nikolaus ist da!“ hat es dann plötzlich alle gesagt, während wir gerade am Spielen waren. Und da war er: ein riesen großer Mann mit Hut und weißem Bart schaute bei der Tür rein. Ganz schnell haben wir uns alle auf die Bank neben die Betreuerinnen gesetzt, weil wir dann doch etwas Angst hatten. Der Nikolaus musste sich sogar bücken um bei der Tür reinzukommen, so groß war er mit seinem roten Hut. Wie der Sandmann, so schaut er aus, nur ganz ganz groß und sehr alt. Schnell habe ich die Hand von einer meiner Betreuerinnen genommen, denn ganz so geheuer war mir das nicht. Einen Stab hatte er auch mit dabei. „Wer  möchte denn meinen Stab halten?“ hat er uns Kinder gefragt. Weil Mattheo ganz außen war wurde er vorgeschlagen. Und das hat er dann auch ganz gut gemacht und gar keine Angst gehabt. Wir haben dem Nikolaus unsere Lieder vorgsungen, wenn auch etwas leiser als in unserer Probe zuvor und er hat sich sehr gefreut. Deshalb hat jeder von uns ein Sackerl von ihm bekommen, mit Erdnüssen, Mandarinnen und sogar Schokolade befüllt.

Als ich an dem Tag vom Kindergarten nach Hause kam, da war dann noch eine Überraschung. Der Nikolaus ist nachdem er uns besucht hat noch zu uns nach Hause spaziert und hat dort noch ein Sackerl für mich dagelassen, auch bei der Urli. Und wie ich heute erfahren habe, bei der Oma auch. Wahnsinn, dieser Nikolaus. Er hat mich gefragt, ob ich brav war und ich habe „Ja“ gesagt. Ob ich deshalb so viele Sackerl bekommen habe? Ich glaube ja, denn das hat die Mama auch gesagt. Auch bei meinen Freunden im Kindergarten war er Zuhause und hat was dagelassen. Einen weiten Weg hat er, der Nikolaus, und schwer tragen muss er. Und das alles, weil wir Kinder so brav sind. Ich freue mich schon auf`s nächste Jahr!