Meine intimste Geschichte

Eines der intimsten Geschichten einer Frau ist wohl über das Geburtserlebnis des eigenen Kindes. Ich habe diese Geschichte versucht niederzuschreiben, und zwar für den Mama – Lifestyle Blog Mummy Mag . Ein toller Blog über unglaublich viele kreative Mamas da draußen, über deren Lebensweisen, über deren Wiedereinstieg in den Job, Stylingtipps, Tipps rund um Reisen mit Baby und vieles vieles mehr. Einfach eine meiner Lieblingswebseiten!

Die Geschichte der Geburt meiner Tochter Zoe ist seit heute online, und zwar unter The Day that… Zoe was born! Ich denke den Tag, an dem das eigene Kind geboren wurde, wird eine Mama nie vergessen. Ich konnte diesen Tag nach über einem Jahr noch genau so nacherzählen, wie es damals passiert ist. Und mich genau so fühlen. Und die Freude, die ich an diesem Tag empfunden habe, genau so spüren. Jeden Blick meines Mannes, einfach alles. So wie auch die Schmerzen. Der Tag, an dem aus Lieben Leben wurde. Lest selbst….

The Day that… Zoe was born!

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Baby zwischen den Kulturen: mein Gastbeitrag auf mamiweb.de

Dass die Eltern aus verschiedenen Herkunftsländern stammen ist in der heutigen Zeit nichts Außergewöhnliches mehr.So ist das auch bei uns. Mein Mann ist auf den Philippinen aufgewachsen, ich in Österreich. Und da wohnen wir auch, zusammen mit unserer einjährigen Tochter.

Gar nicht so unnormal, wenn man nicht weiter darüber nachdenkt. Naja, bei uns in der Kleinstadt vielleicht doch. Unser Alltag ist wie in jeder anderen Familie auch. Dennoch gibt es einige kulturelle Unterschiede zwischen meinem Mann und mir, die keine unwesentliche Rolle in unserem Familienleben spielen und oftmals eine Herausforderung sind. Verständnis und Kompromisse, ohne die beiden Faktoren ist eine Elternschaft zwischen zwei Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen wohl kaum denkbar. Wie ich als Mama diese Zeit erlebe?

Hier ein kurzer Erfahrungsbericht

Andere Länder, andere Sitten

Bereits Kleinkinder brauchen strikte Regeln, damit ist auch mein Mann groß geworden. Und zwar damit die Eltern sich auf die Kinder verlassen können, während sie daneben arbeiten, kochen oder den Haushalt schmeißen. Ähnlich wie hierzulande, eigentlich. Doch für mich in der Realität viel strenger. Trotz Regeln sind Kinder für mich eben auch Kinder, die gelegentlich auch die Schublade ausräumen dürfen oder das Tupperware-Fach. Diskussionen darüber was das Kind bei Mama darf und was bei Papa, kommen da meiner Erfahrung nach häufiger vor als bei anderen Eltern.Strenge gegen kindliches Ausprobieren, eine Gratwanderung bei uns zuhause. Natürlich spielt hier auch das Thema Übervorsicht eine Rolle, wo mein Mann und ich aber wieder auf einer Ebene sind.

Feiertage

Trotz unterschiedlicher Kulturen feiern mein Mann und ich dieselben Feiertage. Wie wir sie feiern, darin gibt es Unterschiede. Weihnachten, zum Beispiel. Der Heiligabend wird in Österreich am liebsten mit der engsten Familie verbracht. Auf ein gutes Abendessen – im Idealfall beschränkt auf Eltern und Kind – folgt die Bescherung. Die Aufregung über die leuchtenden Augen des Kindes beim Anblick des Christbaumes, das Rascheln des Geschenkpapiers und die Freude über den besinnlichen Abend. Dem gegenüber steht ein legendäres Familienfest mit Partycharakter im philippinischen Kulturkreis. Alle Onkel, alle Tanten, alle Cousins und Cousinen feiern gemeinsam mit der ganzen Familie ein kulinarisches Fest mit Musik, Tanz und allerlei Partyspäßen. Für die Kinder ein tolles Erlebnis, zumal sie auch mit den anderen Kindern aus der Familie spielen können.Wie wir unser erstes Weihnachten mit Kind verbracht haben?

Tagsüber eine Feier mit Freunden, abends bei meinen Eltern. Nicht zu viel, und nicht zu wenig. Und für uns beide war es der perfekte Mix: ein wundervolles erstes Weihnachtsfest mit Kind, jedoch mit einem weinenden Auge zum Familienfest am anderen Ende der Welt.

Kinderbetreuung und Ausflüge

Unterschiedliche Lebensweisen – Österreich/Philippinen:Während in Österreich oftmals jede Familie gerne für sich wohnt, leben auf den Philippinen alle Generationen unter einem Dach. Einsamkeit und Langeweile, zwei nicht unmögliche Folgen dieser häuslichen Veränderung.

Auch wir leben zu dritt in einer Wohnung, was wir sehr genießen. Dennoch müssen wir dieser Ruhe in unserer trauten „Dreisamkeit“ des öfteren entfliehen. Ausflüge und Besuche wirken dem entgegen, jedoch auch hier mit einem wesentlichen Unterschied: das Kind ist so gut wie immer mit dabei. Wohnt aber die gesamte Familie unter einem Dach, kann ein Pärchenausflug an der Kinderbetreuung nicht scheitern. Die Eltern auf den Philippinen können so spontan und zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Kind losziehen. Zumal das Kind aufgrund der räumlichen Nähe auch zu allen Familienmitgliedern eine intensive Beziehung hat.Gemeinsames Losziehen bedarf bei uns exakter Vorbereitung:

  • Kind zur Oma oder zum Onkel?
  • Wer hat Zeit?
  • Wie lange?
  • Übernachtung ja oder nein?
  • Was wird gebraucht?
  • Was, wenn das Kind sich nicht wohl fühlt?
  • Und, und, und.

Ich bin mir sicher hierzulande kann jede andere Mama diese Art an Vorbereitung unterschreiben, wenn das Kleinkind auch nur bei der Oma übernachten soll. Diese Tatsache hält die kinderlose Auszeit daher eher begrenzt.Zudem empfinden die Filipinos Ausflüge eher als Stress für das Kleinkind, den sie dem Sprössling nicht gerne antun wollen. Hier spielen auf den Philippinen aber auch andere Faktoren bei Ausflügen mit Kind eine wesentliche Rolle:

  • Lautstärke
  • Menschenmengen
  • und Sicherheitsfaktor

Gemeinsame Zeit als Familie oder alleine als Paar, einen Mittelweg den wir bis jetzt noch nicht gefunden haben. Bislang sind wir hier vermehrt den österreichischen Weg gegangen, aber an etwas mehr Pärchen-Zeit arbeiten wir.

Interkulturell – eine Bereicherung

Das waren nur wenige Punkte von unglaublich vielen kleinen, die im Alltag so mitschwingen. Es ist mir sehr wichtig, dass unsere Tochter mit beiden Kulturen groß wird.

Zweisprachig

Da spielt auch die Sprache als bedeutendes Kulturgut eine wesentliche Rolle: sie wird bilingual erzogen. Dass es Kinder, die zweisprachig erzogen werden schwerer mit dem Spracherwerb haben, das halte ich für eine Möglichkeit, muss aber nicht sein. Darüber berichte ich euch dann in ein, zwei Jahren. Es wäre einfach zu schade, wenn unsere Kleine die Sprache ihres Papa´s und ihrer nahen ausländischen Verwandtschaft nicht verstehen würde. Vor allem, wenn wir dort auf Besuch sind.

Zu Besuch in der zweiten Heimat

Dieses Jahr wird unsere Tochter auch zum ersten Mal mit uns in ihre zweite Heimat reisen. Naja, fast zum ersten Mal: bei mir im Bauch hat sie das Land, die Kultur und die wunderbaren Menschen schon einmal miterlebt.Aufwachsen zwischen den Kulturen, eine Lebensart die meiner Ansicht nach spannender nicht sein könnte. Auch, wenn sich unsere Tochter vermehrt österreichisch fühlen wird, weil sie die Philippinen hauptsächlich als „Besuchsland“ kennenlernen wird – ihre Wurzeln sollen und dürfen nicht verloren gehen.

Gastbeitrag: Brief an Zoe

Der liebe Little T von Krümel-Space hat sich gemeinsam mit seiner Mama hingesetzt und mir einen Gastbeitrag geschrieben. Richtig ehrlich, so von Baby zu Baby. Und meine Mama hat ihn mir vorgelesen und dabei einfach nur „zuckersüß“ gesagt. Lest selbst… mein erster „Brieffreund“, vielen lieben Dank dafür!

Liebe Zoe,

in den letzten Tagen erzählt die Mama immer wieder, dass sie bald zurück zur Arbeit geht und ich zur Kita muss. Muss – das klingt ja schon mal nicht so gut. Darf wäre das schönere Wort, dann würde dort bestimmt etwas Tolles auf mich warten – aber MUSS. Und überhaupt, ich dachte, dass ich Mama’s Job wäre? Sie sagt immer, dass der Papa unter der Woche auf Arbeit ist – die Mama ist da nie – nur zur Weihnachtsfeier waren wir auch da. Unter der Woche ist Mama doch bei mir – 24 Stunden am Tag ist sie bei mir und bald will sie mit Papa mit? Warum? Hab ich was falsch gemacht? Wer passt denn dann auf mich auf? Wenn die beiden glauben, dass sie mich allein Zuhause lassen können, dann sind sie aber schief gewickelt!! Wobei so ein Tag hier einmal alles durchstöbern ohne dieses böse Wort „Nein“ zu hören – das hätte schon mal was. Aber wer würde mir dann Essen machen? Mit mir raus gehen? Oder mit mir Freunde besuchen fahren. Nein das geht nicht – ich muss dringend mit Papa reden! Der wusste schon bei den komischen Dingern im Mund – namens Zähne – Rat. Aber bis dahin.. mh…

Neulich hab ich schon mal bei Miss Karotti, meiner besten Freundin, nachgefragt. Sie geht auch zur Tagesmutti wie du. Tagesmutti ist doch so ähnlich wie Kita, oder? Sie meinte, dass sie bei Ihrer Tagesmutti viel Spaß hat. Dass man dort spielen und toben kann und dort viele andere Kinder sind. Auch Erwachsene – nur die Eltern eben nicht. Die bringen einen morgens hin und holen einen abends wieder ab. In der Zwischenzeit sind sie dann wohl auf Arbeit. Also ich weiß nicht – vielleicht darf ich ja auch mit zur Arbeit – zur Weihnachtsfeier durfte ich ja schließlich auch noch mit. Darfst du mit zur Arbeit, Zoe?

Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, warum die Mama arbeiten will und ich in den Kindergarten soll? In den letzten beiden Wochen war ich so artig und meine Maulerei davor haben wir geklärt – da war ich doch mit Laufen lernen beschäftigt! Sowas – immer wieder etwas Neues. Die Mama hat mich dann doch aber noch genauso lieb, auch wenn sich am Tagesablauf etwas ändert, oder?

Sag mal Zoe – wie ist das so? Wie war das bei dir? Deine Mama geht doch auch wieder arbeiten?

Liebe Grüße aus fast Berlin 🙂

Dein Theo

Wenn ihr Theo und seine Mama besser kennenlernen wollt, dann schaut doch mal auf deren Blog vorbei. Wirklich toll, und auch ganz viele Themen mit Kinderaugen betrachtet. Krümel-Space

Baby zwischen den Kulturen: ein Gastbeitrag auf www.mamiweb.de

Ich hatte das große Vergnügen einen Gastbeitrag für http://www.mamiweb.de schreiben zu dürfen. Als ich das T-Shirt am Montag nach der Arbeit im Postkasten fand, habe ich mich so gefreut und abends gleich in die Tasten gehaut. Jetzt ist der Beitrag auch online, und zwar unter dem Link

Mamiweb.de – Ein Baby zwischen den Kulturen

Hier ein Auszug….

Dass die Eltern aus verschiedenen Herkunftsländern stammen ist in der heutigen Zeit nichts Außergewöhnliches mehr.

So ist das auch bei uns. Mein Mann ist auf den Philippinen aufgewachsen, ich in Österreich. Und da wohnen wir auch, zusammen mit unserer einjährigen Tochter.

Gar nicht so unnormal, wenn man nicht weiter darüber nachdenkt. Naja, bei uns in der Kleinstadt vielleicht doch. Unser Alltag ist wie in jeder anderen Familie auch. Dennoch gibt es einige kulturelle Unterschiede zwischen meinem Mann und mir, die keine unwesentliche Rolle in unserem Familienleben spielen und oftmals eine Herausforderung sind. Verständnis und Kompromisse, ohne die beiden Faktoren ist eine Elternschaft zwischen zwei Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen wohl kaum denkbar. Wie ich als Mama diese Zeit erlebe?

Hab‘ ich Euer Interesse geweckt? Dann einfach weiterlesen auf mamiweb.de

mamiweb

 

Gastbeitrag auf Krümel-Space

Diese Woche durften Mama und ich einen Gastbeitrag auf Krümel-Space veröffentlichen, die liebe Jule, auch eine Mama, hat uns darum gebeten. Der Beitrag ist auch schon online! Ein Beitrag darüber, wie toll es ist die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Und zwar an einem ganz normalen Tag mit Mama und mir. Wie ihr zu dem Artikel kommt? Einfach hier klicken: Gastbeitrag auf Krümel-Space

Hier ein kurzer Auszug…

…Abends bin ich eigentlich so richtig müde. Trotzdem finde ich immer etwas, um das Schlafen hinauszuzögern. Die Creme, mit der mich die Mama abends eincremt. Meine Zehen, die jetzt ohne Socken sind. Ein kleiner Fussel an meinem Pyjama. Die Spieluhr an meinem Bett. Oder einfach noch wichtige letzte Minuten mit meinen Eltern zu verbringen. Bussis verteilen, Füße kitzeln, Papa immer wieder mein Kuschel-Bärli zu geben. Alles ist aufregender als schlafen zu gehen. Ich liebe es einfach auf dieser Welt zu sein! Und natürlich, unter den tollen Menschen um mich herum! Die Welt mit Kinderaugen sehen, da wird’s einem einfach nie langweilig.