Schlechtwetterprogramm: Spielzeugmuseum Salzburg

Passend für das kommende Wochenendwetter habe ich einen tollen Ausflugstipp für euch, wenn ihr nahe Salzburg Zuhause oder unterwegs seid: das Spielzeugmuseum Salzburg. Ein wunderbares Schlechtwetterprogramm, und zwar für die ganze Familie.

Das Salzburger Spielzeugmuseum befindet sich am Fuße des Mönchsberg (Bürgerspitalgasse 2, 5020 Salzburg) direkt in der Altstadt in Salzburg und bietet den Kindern ab Babyalter auf drei Stöcken ein reisen Spielangebot: Spielzimmer, wo selbst die Kleinen Türme oder Mauern mit großen Bauklötzen bauen können, Kugelbahnen, die durch den halben Raum gehen und natürlich selbst bedient werden können, wie so ziemlich alles im Spielzeugmuseum. Bastelecken, Spiele zur Sinneserfahrung, Cooles zum Ausprobieren lässt die kleinen Besucher vieles erleben und Neues entdecken, auch weg vom Spielzeug, das Zuhause im Kinderzimmer wartet.

Es wäre auch kein Museum fände man da nicht restaurierte Spielzeuge aus den früheren Zeiten wieder: Puppen, Wägen, Puppenhäuser und jegliches Equipment dazu, das erste Lego, eine alte Carrera-Rennbahn (die noch wunderbar intakt gefahren werden darf), alte Modeleisenbahnen – alles gekoppelt mit modernen Spielzeug, was einen wunderbaren Sprung von damals ins moderne Heute schafft. Für die Kinder ist sowieso jedes Spielzeug ein Spielzeug, ganz egal ob alt oder neu – so war meine Tochter durch das gesamte Museum mit einer 20 Jahre alten Puppe unterwegs.

Eine Leseecke, ein Kino, ein Kasperltheater, eine Rutsche, die schneller nicht sein könnte: wir hätten mit unserer Zweieinhalbjährigen den gesamten Tag dort verbringen können, wäre da nicht der Hunger und die Müdigkeit aufgekommen. Kleine Naschereien und Getränke können übrigens beim Eingang erworben werden, jedoch empfiehlt es sich eine Jause mitzunehmen. Wie lange man dort vor Ort einplanen sollte? Je nach Alter des Kindes ist von 2 – 4 Stunden alles möglich. Wir kommen das nächste Mal mit Sicherheit gleich, wenn sie morgens öffnen, damit wir den Vormittag dort verbringen können – das für 4,50€ pro Person, Kinder bis vier Jahre bezahlen keinen Eintritt, danach 2€.

Das Spielzeugmuseum bietet den Kindern auch spezielle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, die Infos zu den aktuellen Angeboten findet ihr hier:

Veranstaltungen Spielzeugmuseum September & Oktober

Eintrittspreise und Öffnungszeiten:

Di-So von 9 bis 17 Uhr.

Preis: 4,50€ pro Erwachsenen, Kinder ab 4 Jahre: 2€

Gruppentarife und Co. sowie weitere Infos findet ihr auf der Homepage vom Spielzeugmuseum Salzburg.

www.spielzeugmuseum.at

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

 

Advertisements

Über Stock und Stein: Zehn gute Gründe, warum wir mit unseren Kindern wandern sollten

Auch wenn der Herbst uns offiziell noch nicht ganz erreicht hat: die Wandersaison ist bereits eröffnet. Wer also in den Bergen oder nicht weit davon entfernt wohnt, dem stehen wunderbare goldene Herbsttage bevor, die besser nicht genutzt werden könnten, als sie im Freien beim Wandern zu genießen – und das am besten mit Kind und Kegel. Warum? Neben der Schönheit der Natur gibt es noch zahlreiche andere gute Gründe, warum das Wandern ein so tolles Erlebnis ist, vor allem für unsere Kleinen.

  1. Die Jahreszeiten erleben: Wandern kann man natürlich nicht nur im Herbst, sondern zu allen Jahreszeiten. Nichts ist spannender als mit einem Kleinkind die verfärbten Blätter zu bestaunen, Tannenzapfen zu sammeln, die dichten Moos-Teppiche unter den Füßen zu wissen und die bergische Pflanzenwelt zu entdecken.
  2. Es gibt wohl kaum eine Wanderung ohne tierische Begegnungen: Kühe oder Schafe auf den Almen, Grashüpfer oder andere kleine Bewohner im Wald, oder gar Spuren von Reh oder Murmeltier.
  3.  Über Stock und Steine klettern macht nicht nur jede Menge Spaß, sondern fördert auch die Körperbeherrschung und die motorische Geschicklichkeit des Kindes. Je holpriger die Wege, desto lustiger für die Kleinen. 
  4. Wenn sich zum Abkühlen der kleinen Füßchen noch ein kleiner Bach findet, dann hat der Weg den perfekt Abschluss gefunden.
  5. Kinder gehen für gewöhnlich gerne voraus, was die Orientierung der Kleinen schult: wo geht der Weg lang? Waren wir vorher schon hier? Wo geht es wieder zurück? Wer denselben Weg wieder zurück nehmen muss kann sich mit den Kindern gemeinsam Orientierungshilfen überlegen: zum Beispiel farbige Tücher auf Äste verschiedener Bäume hängen, die am Rückweg wieder eingesammelt werden.
  6. Bewegung an der frischen Luft ist das „A“ und „O“ der gesunden Entwicklung eines Kindes. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, ebenso das gesamte Herz-Kreislaufsystem. Der Extrapunkt: bei der Bewegung werden auch Glückshormone freigesetzt, was für jede Menge gute Laune beim Familienausflug sorgt.
  7. Auf der Alm do gibt’s koa Sünd‘ – aber dafür eine urige Welt, einen Spielplatz und eine leckere Jause zum Kräfte tanken, die den Almbesuch für den Nachwuchs zum ganz besonderen Erlebnis machen.
  8. In Zeiten von Peppa Wutz, Caillou und Co.: das Wandern macht den Geist und die Sinne der Kinder frei, fernab von jedem Fernseher und iPad.
  9. Ob Erlebnisstrecken, Naturlehrpfaden oder Themenwanderwege: in jeder Wanderregion gibt es bereits zahlreiche angelegte Pfade für die Kleinen um ganz viel Neues entdecken zu können. Einfach beim Tourismusbüro der Region über spezielle Wanderwege für Kinder informieren. Sie können beispielsweise auch Auskunft darüber geben, ob die Wanderwege auch Kinderwagen-tauglich sind.
  10.  Ein schöner Wandertag mit unzähligen Erlebnissen neigt sich dem Ende zu. Erschöpft von all den neuen Entdeckungen, der Bewegung und der Höhenluft ist eine gute Nacht für groß und klein garantiert.

 

Ausflugstipp für Familien in Salzburg: Wild- und Erlebnispark Ferleiten

Seid ihr im Land Salzburg, Tirol oder in Kärnten Zuhause oder zufällig auf der Durchreise in den Süden und sucht einen aufregenden Zwischenstopp für die gesamte Familie? Der Wild- und Erlebnispark Ferleiten wäre ideal dafür.

Ferleiten befindet sich am Fuße der Großglockner Hochalpenstraße im Salzburger Pinzgau, 20 Minuten entfernt von Zell am See und gut 100 km entfernt von der Stadt Salzburg. Ein Ausflug lohnt sich allemal, denn dort trifft man nicht nur auf die heimische Wildnis, sondern auch auf ein Spielplatzareal für Groß und Klein. Ein Rundgang durch den Wildpark bietet den Besuchern eine atemberaubende Aussicht und vor allem zahlreiche aufregende Begegnungen mit Tieren, die im Nationalpark Hohe Tauern Zuhause sind: Rehe, Hirsche, Eulen, Biber, Wölfe, Wildkatzen, Braunbären und viele mehr haben nicht nur bei meiner zweieinhalbjährigen Tochter großes Staunen ausgelöst. Bei den Kleinen auch hoch im Kurs: der Streichelzoo.

 

Gut eine Stunde dauert der Fußweg mit einem Kleinkind, die Wege sind mit Kinderwagen und Rollstuhl ebenso gut zurück zu legen. Und sollte sich zwischendurch der Hunger bemerkbar machen gibt es zahlreiche Plätze zum Jausnen und Kräfte auftanken, jedoch selbstverpflegend. Das Restaurant wartet am Anfang/Ende des Wildparks auf die hungrigen Besucherbäuche.

Das zweite Highlight ist der Erlebnisteil des Parks am Anfang/Ende. Ein riesen Spielplatz, einige Fahrgeschäfte, Hüpfburgen, Kletterwand, Trampolin und Co., langweilig wird es mit Sicherheit nicht. Für uns war der Ausflug ein tolles Erlebnis, das wir bestimmt bald wiederholen werden.

IMG_1470

Ein Tagesticket für einen Erwachsenen kostet übrigens 8 Euro. Kinder bis zum Alter von vier Jahren sind frei, danach kostet das Ticket 3,50 Euro. Bei wem ich jetzt das Interesse geweckt habe, hier geht’s ab zur Homepage Wildpark Ferleiten

Viel Spaß!

Zur Ruhe kommen: 10 Tipps wie wir am Sonntag als Familie entspannen

Wieder neigt sich eine arbeitsreiche und aufregende Woche dem Ende zu. Und auch wenn wir zwischendurch ruhige Stunden genossen haben, sei es bei einem Abendspaziergang mit der Maus oder bei einem Schwimmbadbesuch am freien Tag, langweilig wurde es nie – und vor allem ging die Arbeit nie aus. Auch wenn an den Sonntagen immer noch diverse Dinge zu erledigen übrig sind, sind wir an diesem Tag als Familie zusammen und versuchen so entspannt wie nur möglich die Woche ausklingen zu lassen. Wochenenden sind schließlich zum Entspannen da.

  1. Das Schönste an Sonntagen ist, dass wir alle drei Zuhause sind und selbst entscheiden können was wir machen. Sei es ein Ausflug bereits am frühen Morgen, ein langes Frühstück, ein Freundes- oder Familienbesuch, oder einfach nur Zuhause zu bleiben. Wir tun das wonach wir Lust und Laune haben.
  2. Sonntagsausflüge sind wunderbar, doch funktionieren größere Ausflüge bei uns nicht spontan, sondern nur wenn wir sie spätestens am Abend zuvor beschließen. Zoobesuche, Wanderungen oder ähnliches möchte man schließlich auch genießen und nicht hetzen – vor allem nicht mit Kind. Wer viel zu viele Ideen hat kann sich die Entscheidungen der Sonntagsausflüge ja aufteilen: diesen Sonntag entscheidet das Kind, nächsten Sonntag der Papa und übernächsten Sonntag die Mama.
  3. Abwechselnd ausschlafen, ebenfalls abwechselnde Sportstunden. Während ich also meine Reserven bei einer Laufrunde wieder auffüllen darf, spielen meine beiden Zuhause im Garten, oder begleiten mich sogar mit dem Fahrrad. So kommt es auch vor, dass meine Tochter und ich einen Brunch vorbereiten, während der Papa etwas Schlaf von den Vortagen nachholen darf. Alles Abmachungssache und wichtige Energielieferanten.
  4. Sind wir mal nur Zuhause oder haben keine Pläne, dann sind gemeinsame Mittagsschläfchen das Wohltuendste, was wir an Sonntagen machen können – alle drei im großen Bett natürlich. Wir teilen uns schließlich die Sonntagsgestaltung selbst ein, verpassen somit durch eine kurze Siesta also nichts.
  5. Oder aber mein Mann und ich nutzen die freie Mittagspause für uns, genießen einen Kaffee auf Balkonien oder schauen einen Film, so wie es vor unserer Tochter an Sonntagen oftmals war. Pärchenzeit Sonntag Mittag, ein heißer Tipp!
  6. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, weshalb sich an diesem Wochentag bei uns gerne alles um das Thema Essen dreht. Klar, es ist der einzige Tag den wir wirklich immer gemeinsam verbringen, da müssen die Menüs durchgeplant sein. Sei es auswärts oder Zuhause, Nutella – Pfannkuchen oder ein Eis inmitten des Tages müssen immer irgendwo im Bauch Platz haben.
  7. Intensive Beschäftigungen mit unserem Kind genießen wir auch an Arbeitstagen, und doch sind sie nicht so lange und ausgiebig wie wenn wirklich frei ist, vor allem nicht für meinen Mann. Spiele und Spaziergänge jeglicher Art können Sonntags so lange ausgedehnt werden, wie es uns allen Dreien gefällt.
  8. Sich gegenseitig austauschen. Klar weiß man auch unter der Woche, was der andere getan oder erlebt hat, und doch ist an gemeinsamen freien Tagen einfach viel mehr Zeit für längere Gespräche als an den kurzen abendlichen Stunden vor dem zu Bett gehen. Auch gemeinsam Pläne schmieden oder Luftschlösser bauen benötigt viel Zeit, der Fantasiefaktor darf dabei nicht vergessen werden.
  9. Gemeinsam Hausarbeit erledigen. An den wenigsten Sonntagen ist Zuhause bereits alles tip top erledigt und doch wäre es gut wenn die Arbeit nicht liegen bleibt. Warum also nicht gemeinsam anpacken und die Aufgaben aufteilen? Man ist dadurch nicht nur schneller fertig, sondern sitzt danach auch gemeinsam und glücklich im sauberen Heim.
  10. Verwöhnen und genießen, das sind wohl die wichtigsten Aufgaben, denen man an gemeinsamen Familiensonntagen nachgehen soll, vor allem um gemeinsam die Batterien wieder aufzutanken um für eine neue Woche gewappnet zu sein. Denn wer fleißig ist der darf schließlich auch belohnt werden, sei es von der Familie, dem Partner oder von einem selbst. Hauptsache eine Portion von Glückshormonen lässt das Zuhause und die Familie aufblühen um zusammen eine wunderbare stressfreie Zeit genießen.

In diesem Sinne: genießt die freie Zeit mir Euren Lieben!

Lange Flugreise mit einem Kleinkind

Wenn man an weit entfernte Orte reisen möchte, dann muss man sie in Kauf nehmen: lange Flugreisen. Was für Erwachsene halb so wild ist, kann mit einem Kleinkind ganz schön anstrengend sein. Doch wer das Kind und sich dementsprechend darauf vorbereitet, der kann der Anstrengung etwas entgegenwirken. Hier ein paar Tipps:

  1. Flugauswahl: auch wenn das Flugticket vielleicht etwas teurer ist als das andere, mit Kleinkind empfiehlt es sich nicht das billigste Ticket zu nehmen, sondern das mit der kürzesten Reisezeit. Jeder, der mit Kind bereits einen Langstreckenflug von 12 Stunden hinter sich hat weiß wovon ich rede. Im Flugzeug kann jede halbe Stunde unglaublich lang sein.
  2. Die Abflugzeit. Unser Hinflug ging um 8 Uhr früh, der Rückflug startete um 21 Uhr. Und weil unsere Tochter zu der Zeit auch normalerweise schläft, waren die ersten sieben Stunden des Rückflugs auch sehr angenehm.
  3. Ist das Kind jünger als zwei Jahre gibt es auch die Möglichkeit einen Sitzplatz mit „Babybett“ zu reservieren, wenn man sich nach der Flugbuchung direkt an die Fluggesellschaft wendet. Nicht zu lange warten, denn es gibt nur begrenzte Plätze wie diese.
  4. Spielzeug mitnehmen, und zwar am besten auch etwas ganz Neues um das Kind etwas länger beschäftigen zu können. Im Normalfall bekommen Kinder nur Malsachen an Board, was aber auch bald langweilig werden kann. Solltet ihr umsteigen müssen: leider gibt es auf den wenigsten Flughäfen Kinderspielezonen, das Spielzeug kann euch also das Warten ungemein erleichtern, wenn das Gate Auf- und Abspazieren bereits mühsam wird.
  5. Weniger Handgepäck ist mehr. Und dennoch ist es wichtig nichts Wesentliches, was das Kind braucht zu vergessen: Flaschi und Milchpulver (wenn es noch trinkt), Saft (ist erlaubt, wenn das Kind unter zwei Jahre ist), Windeln, Feuchttücher, Wechselkleidung, Zahnbürste und Zahnpasta, Nasenspray, Schnuller, Decke, Spielsachen, Essen, vor allem Kekse und Leckereien. Letzteres kann bei Langeweile Wunder wirken.
  6. iPad, für uns eines der wichtigsten Utensilien. Spiele, Mal- und Puzzleapps haben uns einiges an aufregender Zeit beschert.
  7. Buggy. Die meisten Fluggesellschaften erlauben es klein zusammenfaltbare Buggys als Handgepäck mitzuführen. Sollte der Buggy sowieso am Urlaubsort nicht fehlen und das Kind noch gerne darin sitzen, empfiehlt es sich einen mitzuführen, denn es gibt nicht überall einen Buggy zum Ausleihen. Wir sind ohne Buggy gereist, weil wir am Urlaubsort bei Bedarf einen Ausleihen konnten, sei es in Shoppingmalls oder bei Verwandten. Denn wer hätte beim Umsteigen am Flughafen den Buggy getragen als ich alleine mit meiner Tochter von Manila nach Salzburg unterwegs war? Schlafendes Kind im Arm und Handgepäck war schon eine Challenge.
  8. Abflug und Landung. Flaschi oder Wasser trinken, Kekse essen oder der Schnuller wirken bei dem Druckausgleich Wunder. Sollte das nicht funktionieren empfiehlt es sich einen Nasenspray für Kleinkinder im Handgepäck mitzuführen, vor allem wenn das Kind vielleicht sogar verschnupft ist.
  9. Ruhig in die Reise starten. Wer schon Tage vor dem Urlaub immer von der bevorstehenden Reise spricht oder gar selbst nervös wird der kann die Nervosität auch auf das Kind übertragen. Wenn dadurch dann auch noch ein unruhiger Magen die Folge ist kann der Windelverbrauch während der Reisezeit ganz schön nach oben steigen. Das war eines der größten Learnings für mich, weshalb ich meiner Zweijährigen erst am Rückreisetag selbst von der bevorstehenden Flugreise nach Hause erzählt habe – und siehe da, es hat geholfen.
  10. Während des Fluges Ruhe bewahren, auch wenn das Kind mal weint. Die Flugreise ist anstrengend, vor allem für das Kind, deshalb darf es weinen und trotzen, wenn es mal nicht anders geht. Trösten, für das Kind da sein und wieder auf andere Gedanken bringen, ganz egal wie genervt der ein oder andere Passagier in eure Richtung blickt.

Wir wünschen euch eine schöne Reise!

Wer hat an der Uhr gedreht?

Diese Frage stellt sich am Sonntag Morgen wohl nicht nur Paulchen Panther. In der Nacht auf Sonntag wird nämlich die Zeit umgestellt, und zwar von Winter- auf Sommerzeit, eine Stunde vor. Würde also der Zeiger zwei Uhr nachts schlagen, haben wir bereits drei Uhr. Die Nacht ist demnach eine Stunde kürzer. Diese eine Stunde kann vieles ausmachen, muss aber nicht. Der Tagesrhythmus der Kleinkinder kann zwar etwas durcheinandergebracht werden, und doch können wir die Zeitumstellung nicht umgehen. Wie also die Kinder sanft an die Sommerzeit gewöhnen? Ganz einfach: gelassen weitermachen und nicht aus der Bahn werden lassen.

Später aufstehen. Steht das Kind für gewöhnlich um sieben Uhr früh auf wird es am Sonntag vermutlich um acht Uhr wach werden. Kein Problem, das kommt auch an manch anderen Wochenenden vor. Das gemeinsame Familienfrühstück endet somit auch eine Stunde später als normal, bis alle in die Gänge kommen ist bereits die Hälfte des Vormittages vorbei. Alles halb so schlimm, besonders wenn ganz normal weitergemacht wird wie auch an jeden anderen (Wochenend-)Tagen.

Verspäteter Mittagsschlaf. Um einen verspäteten Mittagsschlaf vorzubeugen wirkt eines Wunder: Auspowern an der frischen Luft. Ein langer Spaziergang oder Spielplatzbesuch verhilft dem Nachwuchs dazu nicht ganz so spät seine Mittagspause einzulegen. Wer also Partner und Kind nach draussen schickt, kann nicht nur mit Ruhe ein Familienmittagessen vorbereiten, sondern das Kind auch fast wie zur gewohnten Zeit danach ins Bettchen bringen. Das Frühlingswetter, das uns am Sonntag bevorsteht, unterstützt ein solches Vorhaben ungemein. Sollte es dennoch nicht funktionieren und das Kind eine Stunde später einschlummern wird sich die Welt auch nicht aufhören zu drehen. Denn seid doch mal ehrlich, das kommt auch ohne Zeitumstellung ab und an vor. Wer dennoch Angst hat damit den Rhythmus aus dem Gleichgewicht zu bringen, der kann das Kind ja dieses eine Mal etwas früher wecken.

Einen Ausflug machen. Auch an einem verkürzten Tag kann man einen Ausflug machen, keine Frage. Ganz nach dem Motto „Heute erst recht“ wird nicht nur der Tag optimal genutzt, sondern auch die Tatsache, dass der Rhythmus so oder so gebrochen wird. Denn egal ob an diesem Sonntag oder an jedem anderen: Für Kinder ist jeder Ausflug aufregend, was Mittagsschläfchen und Brotzeit sowieso nicht zur gewohnten Zeit einhalten lässt. Und dennoch fallen die Kinder abends vor Erschöpfung ins Bett, weil sie so viele tolle Sachen erlebt haben. Wieso also nicht den Frühlingstag nutzen und mit der Familie in den Zoo fahren?

Abends ist es länger hell. Genau diese Tatsache macht Sommertage doch zu so wunderbaren Tagen. Und doch sind Kleinkinder abends müde, weil Jalousien oder Vorhänge Abhilfe schaffen, auch wenn es vielleicht ein paar Tage dauern wird bis sich die Kinder wieder daran gewöhnen. Die Rituale versuchen wie sonst einzuhalten: ein warmes Bad, ein Gute-Nacht-Buch und das Fläschchen lassen das Kind abends runterkommen, egal ob es hinter den Rollläden hell oder dunkel ist. Die Sommertage sind lang und meist mit viel mehr frischer Luft als in den kalten Monaten, da ruft auch abends das Kinderbett. Und wenn nicht, dann darf das Kind einfach mal eine Stunde länger aufbleiben – auch das soll vorkommen dürfen.

 

 

Frühlingsgefühle mit Kind

Auch wenn der Winter erst in neun Tagen offiziell passé ist, bei uns haben die Frühlingsgefühle schon seit Wochen Einzug gefunden – und zwar jedes Mal, wenn wir wieder die Sonne genießen durften, so wie heute. Denn wenn die dunklen und kalten Tage von wärmenden Licht und Duft abgelöst werden, fühlen wir alles eins: einen unglaublichen Energieschub und gute Laune. Und genau das passiert auch mit den Kindern. Auch wenn wir an trüben Tagen stundenlang durch Pfützen springen können, am sonnigen Spielplatz in wohliger Wärme fühlt es sich trotzdem viel besser an. Und das wir hier keine Ausnahme sind, das bestätigen uns nicht nur die Nachbarskinder und Familienmitglieder. Die Wirkung von Vitamin D ist eben unbeschreiblich.

Tipps, wie ihr den Frühling mit Kindern genießen könnt:

  1. Raus mit euch! Ob Spielplatz oder Spaziergang, saugt so viel Frühlingssonne wie nur möglich auf.
  2. Beobachtet die Natur! Der Schnee ist schon fast weg, die ersten Frühlingsboten kommen hervor. Ob Knospen, die ersten Blümchen oder die ersten Bienen, die sich sonnen: eure Kinder werden sich dafür begeistern. Ihr müsst es ihnen nur zeigen.
  3. Ein Zoobesuch im Frühling ist einer meiner liebsten Ausflugstipps, denn auch die Tiere genießen die angenehmen Sonnenstrahlen und zeigen sich vor allem in dieser Jahreszeit sehr gerne den Besuchern.
  4. Während im Winter die Energie gerne bereits am späten Nachmittag flöten geht, wird sie nun neu verteilt. Die Tage werden wieder länger, das zu Bett gehen verschiebt sich vielleicht etwas nach hinten. Doch keine Sorge: auch das pendelt sich wieder ein, vor allem wenn sie mit genügend frischer Luft abends ausgepowert ins Bettchen fallen. Und: was spricht denn dagegen, ab und an mal länger aufzubleiben?
  5. Und weil wir Mamas auch vom neuen Energieschub profitieren, haben wir abends dann noch mehr Zeit die Dinge zu erledigen, die wir wegen der Sonne nach hinten verschoben haben.
  6. Eine neue Jahreszeit bedeutet auch neue Farben! Ob zusammen mit euren Kleinen die Wohnung umdekorieren oder ein paar neue Klamotten besorgen: bringt frische Farben ins (Kinder-)Leben!
  7. Genießt die leckere Frühlingsküche! Bärlauch, junge Kartoffel, die ersten süßen Erdbeeren der Saison oder gar das erste Eis – worauf ihr eben Lust und Laune habt!
  8. Und last, but not least: lasst die Sonne in eure Herzen!

 

Eins, zwei, drei – und so einfach geht’s!

Kinder wollen immer Neues entdecken und vor allem Neues lernen, und dabei können wir Eltern sie unterstützen. Denn je kreativer und lustiger etwas ist, umso einfacher und leichter können Kinder lernen – so auch die Zahlen. So liebt es bereits meine Zweijährige an ihren Fingern zu zeigen, wie alt sie ist, oder die Tiere in ihrem Bauernhof zu zählen – „Eins, zwei, drei, sieben, fünf… „- toll wie sie das macht, auch wenn sie einige dabei überspringt. Auf eltern.de bin ich über tolle Tipps gestolpert, wie man mit Kindern gemeinsam die Zahlen lernen kann – auch für die ganz Kleinen unter uns. Hier der Link dazu… So lernt Dein Kind die Zahlen 1 bis 10 spielerisch

Was wir von den Kindern lernen können

Seit wenigen Minuten weile ich in meinem Feierabend, so viel war zuhause noch zu tun. Und in diesen wenigen Minuten bin ich über folgenden Artikel auf eltern.de gestolpert, den ich Euch einfach nicht vorenthalten kann:

9 tolle Verhaltensmuster, die Dir Dein Kind zeigt – und von denen wir uns manchmal eine Scheibe abschneiden könnten. Denn nicht nur die Kinder können von uns lernen, auch wir von ihnen.